Pilgern – mit Trauer im Gepäck

„Trauer ist kein Ort, sondern ein Weg.“

Sie zeigt sich mit vielen Gesichtern: Schmerz wie am 1. Tag; lähmende Schwere; dumpfer Druck in Kopf oder Brust; zorniges Feuer im Bauch; Tränenströme, als löse man sich auf; leise vertraute Berührung….und noch viel mehr oder ganz etwas anderes, z. B. dass im hektischen Leben die Trauer gar keinen Platz (mehr) hat.

Alles das darf da sein auf unserem Pilgerweg, das ist unsere Einladung an Euch.

Mit Gleichgesinnten, bei Bewegung in der Natur, wird schweres Gepäck oft leichter — mit jedem bewussten Schritt — und so manches Gewicht kann beim Pilgern auf dem altehrwürdigen Jacobusweg abfließen in die Erde. Oder mit einem tiefen Atemzug in die Luft aufsteigen.

Die besondere Natur der Lüneburger Heide kann uns dabei für neue Blickwinkel öffnen: Beim weiten Ausblick über die Heidetäler für den hoffnungsvollen Blick über den Horizont, beim Anblick einzeln stehender Bäume für das Erkennen ihrer einzigartigen Persönlichkeiten, geformt durch Wind und Wetter, mit der sie ihre ganze Umgebung prägen. Auf dem Spitzbubenweg wird man leise und kann spüren, dass der tiefe Wald würzige Luft schenkt und uns mit seinem eigenen Atem nährt. So ist unser Fokus auf das Gehen selbst, das Atmen und die Stille gerichtet. Dabei sind mehrere kurze Pausen vorgesehen: Zeit zum Ausruhen für Euch selbst, für Austausch/ Fragen und für kurze Impulse von uns, die Ihr sofort praktisch umsetzen könnt.

Dabei geht es um Eure …

  • Körperwahrnehmung
  • Öffnung aller Sinne in Verbindung mit der Natur
  • Achtsamkeit für das Atmen und das Gehen
  • Durchlässigkeit im Lymphsystem mit Qigong
  • Gedankenstille und Herzkohärenz

Welche Anregungen wir ergänzen oder intensivieren können, ist ein interaktiver Prozess auf dem Weg. Ihr nehmt mit Euch, was Ihr gebrauchen könnt – alles andere lasst Ihr liegen… Der Weg entsteht beim Gehen…

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